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Doctoral Research Workshop with Ass. Prof. Zeynep Kutluata

On June 20, 2025, Zeynep Kutluata will hold a doctoral research workshop on Turkish History and Gender Studies. The workshop is scheduled to begin at 10:30 am.

Zeynep Kutluata is an Assistant Professor at Kadir Has University (since 2020), specializing in history with a keen focus on gender dynamics, women's movements, militarism, and citizenship in the Ottoman and early Republican periods. She earned her PhD and Master's degree in History from Sabancı University, and holds a BA in Political Science and International Relations from Boğaziçi University .

Before joining KHAS, she taught at Işık University from 2015 to 2020. She leads a TÜBİTAK‑ARDEB funded national research project (2022–2025) on “Widows and the Concept of Widowhood in Ottoman Modernization” , and instructs courses such as Gender and History, History of Modern Turkey, and Gender and Memory.

Also known for her work on “Women and War” during the Ottoman and early republican eras (e.g., on the legendary “Black Fatma(s)”), she has contributed to podcasts and academic events to share her research publicly.


Rechtfertigungsdiskurse politischer Gewalt – Theoretische und diskursanalytische Zugänge

Am 29. November 2024 veranstaltete die NFG024 einen ganztägigen internen Workshop zum Thema „Rechtfertigungsdiskurse politischer Gewalt“. Geleitet wurde der Workshop von Dr. Hendrik Simon (PRIF – Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung).

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie politische Gewalt – etwa in Form von Kriegen, militärischen Einsätzen oder repressiven Maßnahmen – historisch und gegenwärtig gerechtfertigt wird. In einem ersten theoretischen Teil wurden grundlegende und aktuelle Ansätze zur Legitimation von Gewalt diskutiert (u. a. Simon, Brock, Imbusch). Besonderes Augenmerk lag auf der Rolle normativer Ordnungsansprüche, die politischen Rechtfertigungen zugrunde liegen können.

Der zweite Teil widmete sich methodischen Fragen: Anhand der historischen Diskursanalyse (nach Achim Landwehr) wurde erörtert, wie sich Gewaltbegründungen empirisch untersuchen lassen. Zur Sprache kamen auch Perspektiven auf Gender Bias (Claudia Kemper) sowie Fragen von Sichtbarkeit und Schweigen innerhalb diskursiver Ordnungen.

Im abschließenden Austausch lag der Fokus auf der Anwendbarkeit der diskutierten Ansätze im Kontext der individuellen Promotionsprojekte der NFG-Mitglieder. Besondere Aufmerksamkeit galt der Frage, wie Rechtfertigungsnarrative in verschiedenen gesellschaftlichen Feldern – etwa im Militär, in sicherheitspolitischen Diskursen oder staatlichen Institutionen – rekonstruiert und analysiert werden können.

Der Workshop bot einen geschützten Raum für vertieften theoretischen und methodischen Austausch innerhalb der Forschungsgruppe und trug wesentlich zur Weiterentwicklung der jeweiligen Forschungsperspektiven bei.


Workshop „Feminist Security Studies“

Am 24. und 31. Oktober 2024 veranstaltete die Nachwuchsforschungsgruppe 024 einen zweiteiligen Workshop unter der Leitung von Karolin Tuncel (Oxford Department of International Development, UK), der eine theoretische Einführung in die Internationale Sicherheit und die Feminist Security Studies bot. Ausgangspunkt war die disziplinäre Verortung der Security Studies als Subfeld der Internationalen Beziehungen, das sich mit nationalen, internationalen und transnationalen sicherheitspolitischen Fragestellungen beschäftigt.

Die erste Sitzung thematisierte zentrale Paradigmen, Diskurse und Kontroversen innerhalb der Security Studies – insbesondere neorealistische und liberale Perspektiven. In der zweiten Sitzung wurden diese Ansätze kritisch hinterfragt und durch feministische Sicherheitskonzepte erweitert. Dabei wurde ein Überblick über verschiedene feministische Strömungen gegeben – von liberalen über postkoloniale bis zu intersektionalen Positionen. Ziel des Workshops war es, dominante sicherheitspolitische Narrative zu dekonstruieren und feministische Gegenperspektiven als analytische und politische Alternative sichtbar zu machen.


Workshop „Qualitative Methoden“

Im Rahmen der Nachwuchsforschungsgruppe NFG024 fand am 7. Februar 2024 ein interaktiver Workshop zu qualitativen Forschungsmethoden mit Ulrike Wesch, M.A., statt. Aufbauend auf ihren eigenen Felderfahrungen vermittelte sie praxisnahes Wissen zur Vorbereitung und Durchführung qualitativer Forschung.

Neben grundlegenden methodischen Ansätzen standen insbesondere die Auswertungsmöglichkeiten qualitativer Daten im Mittelpunkt: Verschiedene Tools und Herangehensweisen wurden vorgestellt und anhand von Textbeispielen gemeinsam diskutiert. Der Workshop bot den Teilnehmenden eine wertvolle Gelegenheit, ihre methodischen Kenntnisse zu vertiefen und konkrete Impulse für ihre eigenen Forschungsprojekte zu gewinnen.

HBS